Da wo die Wiesn daheim ist

Von St. Paul rauf auf die Schwanthalerhöhe

Entdecken Sie mit mir den Bavariaring mit herrschaftlichen Gründerzeitvillen, ein altes Tröpferlbad in neuem Glanz, das ehemalige Messegelände und eine wahrhaft fantastische Kirche – und natürlich die Ilse, die uns mit ihrem Schneckentempo zeigt, wie Gemütlichkeit geht!
Verschaffen Sie sich einen Überblick über das Gelände rund ums Oktoberfest und genießen Sie gleichzeitig, wie viel weiß-blauen Himmel man auf der Theresienwiese sehen kann – und das mitten in der Stadt!
Blicken Sie mit mir hinter die zumindest imaginären Kulissen des größten Volksfestes der Welt und erfahren Sie, welch architektonisches Highlight das Oktoberfest auch dann bietet, wenn es ausfällt.
Impressionen

Beschreibung:

Kaum zu glauben, wie viele Hingucker der kurze Weg vom Vorplatz der St. Pauls-Kirche hinauf auf die Schwanthalerhöhe bietet! Die bleiben aber manchmal ganz unbeachtet, weil man häufig die Theresienwiese nur dann besucht, wenn eben gerade Wiesn ist. Wer sich aber die reich verzierte Fassade von St. Paul zusammen mit der großartigen Kunst im Inneren der Kirche näher anschauen möchte, der ist auf dieser Führung genau richtig.  Entlang des Bavariaringes unterhalten wir uns über die Veränderung im Viertel, die ganz eindeutig auch am früheren Brausebad zu erkennen ist. Hier finden wir auch unseren Einstieg auf das Wiesngelände, wo wir selbstverständlich an der neu eingeweihten Gedenkstätte für die Opfer des Oktoberfestattentates innenhalten und uns mit den Ereignissen zwischen 1980 und heute befassen. Entlang der Wirtsbudenstraße ist dann die Grand Dame des Geländes, die Bavaria, unser Ziel, an deren Fuß wir das ehemalige Isarufer erklimmen, welches heute unter einem nicht ganz so feinen Namen bekannt ist. Oben angekommen, bestaunen wir die Architektur des ehemaligen Messegeländes und erfahren, warum in München so mancher Schluck Bier nicht nur eine Wohltat, sondern auch eine Wohltätigkeit ist. Unser Rundgang endet mit einem architektonischen Highlight, bevor man es sich in einer der Kneipen im Westend gemütlich machen kann. Begleiten Sie mich doch einfach auf einem meiner Lieblingsrundgängen! Weiterlesen

Manchmal mach Not eben erfinderisch! Die Nachricht, dass im Herbst 2020 kein Oktoberfest stattfinden sollte, traf mich nicht nur beruflich mit voller Wucht. Außerdem war ich auch sehr traurig, dass es eigentlich keinen Grund gab, auf der Theresienwiese vorbeizuschauen. Ganz falsch – wie sich schnell rausstellte. Denn das Areal rund um die Wiesn ist nicht nur einfach schön, sondern auch geschichtlich sehr aufschlussreich. Auch ich musste diese Erfahrung erst selbst machen und freue mich jetzt umso mehr, meinen Gästen dieses abwechslungsreiche und spannende Areal zeigen zu dürfen!

 Und für alle Fans der Serie „Oktoberfest 1900“ gibt es auch so einiges Wissenswertes – denn selbstverständlich spielt die Historie der Wiesn auf unserem Rundgang auch eine Rolle. Außerdem zeige ich Ihnen gerne, von wo aus der Architekt Emanuel von Seidl den Bau seiner riesigen Bierpaläste für die großen Münchner Brauereien 1907  beobachten konnte, während diese als Antwort auf den ersten großen Zeltbau im Wirtsbudenring 1907 aufgebaut wurden.

 Und nachdem wir uns die Bavaria mal ein wenig genauer angeschaut haben, geht es dann weiter zum heutigen Heim vom Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Erfahrungsgemäß weckt dieser Teil der Tour immer besonders viele Erinnerungen, denn gerade meine Münchner Gäste können sich noch gut daran erinnern, als hier noch so richtig viel los war, bevor die Messe nach Riem umgezogen ist. Doch auch heute ist es hier nicht unbedingt still, denn die alte Kongresshalle wird weiterhin für viele Veranstaltungen genutzt. Ich bin schon gespannt, was Sie persönlich mir diesem außergewöhnlichen Areal verbindet!

Das Wichtigste in Kürze:

Treffpunkt:
Am neugestalteten St. Pauls-Platz, vor dem Portal der St. Pauls Kirche

öffentlicher Nahverkehr:
U-Bahnstation Theresienwiese, erreichbar mit U4 und U5

Dauer:
als 2-stündige Tour buchbar, gerne beliebig verlängerbar

Wegstrecke:
ca. 2 km

„Wir haben mit unserem Fußballverein an der Wiesn-Führung – Corona geschuldet ohne Wiesn – teilgenommen, und Groß und Klein kamen absolut auf ihre Kosten. Es war interessant, informativ und total kurzweilig, und selbst für uns Münchner Kindl waren viele Neuigkeiten und Kuriositäten dabei. Stadtführungen nur noch mit Grit, vielen Dank für einen superschönen Sonntagnachmittag!

Diana Schmidt aus München, September 2020

Meine Tipps für vor und nach unserer Tour:

Diesen Spaziergang kann man hervorragend mit einem Besuch im Verkehrszentrum des Deutschen Museums verbinden – nicht nur, weil die alten Messehallen sehr beeindruckend sind, sondern auch, weil die Ausstellung zum Thema Mobilität absolut sehenswert ist! Und was die alten Modelle an Rädern, Autos und sonstigen Gefährten angeht, kann man da schon ganz schön nostalgisch werden.

Auch die umliegenden Stadtteile haben einiges zu bieten, so das Westend mit seiner tollen gründerzeitlichen Arbeiterbebauung sowie den vielen kleinen Cafés. Sollten Sie mit Kindern unterwegs sein, dann hätten die sich nach der Tour auf jeden Fall eine Auszeit an einem der schönsten Münchner Spielplätze überhaupt verdient, der nur einen Steinwurf vom Ende unserer Tour entfernt liegt. Oder man spaziert zurück zur Ludwigsvorstadt und gönnt sich beim Café Mariandl noch eine duftende Tasse Kaffee. Vielleicht lässt man den Tag aber auch ganz einfach auf den Stufen der Bavaria ausklingen und träumt von nächsten Oktoberfest…

Häufig gestellte Fragen:

Wir würden die Führung gerne zusammen mit Freunden unternehmen. Könnte man denn während unserer Tour auch eine Glas Bier trinken?

Sehr gerne, dazu haben wir sogar zwei unterschiedliche Möglichkeiten – einmal eher am Anfang und einmal eher gegen Ende. Beide Stationen laden zu süffigem Bier oder auch einer kleinen Brotzeit ein. Beim „Bad“ könnten wir bei dieser Gelegenheit sogar gleich die berühmte Gassenschänke testen.

Wird das Flugzeugunglück, das sich direkt an der St. Pauls Kirche ereignete, auch eine Rolle auf dem Rundgang spielen?

Sicherlich kann man dieses tragische Ereignis nicht unerwähnt lassen. Schon alleine deshalb nicht, weil der Architekt Georg von Hauberrisser vor über 100 Jahren seiner Kirche durch die Höhe des Hauptturmes eine besondere Bedeutung verleihen wollte. So wurde die Turmspitze 1960 einer kleinen Passagiermaschine zum Verhängnis, die in der Nähe zu Boden ging und auf eine Straßenbahn stürzte. Dadurch kamen 52 Menschen ums Leben und die Diskussion über den stadtnahen Flugplatz Riem kam ins Rollen.

Kann die Gedenkstätte für die Opfer des Oktoberfestattentates jederzeit besichtigt werden?

Ja, den sowohl das alte Denkmal von Friedrich Koller, das bereits 1980 errichtet wurde, sowie die neue Gedenkstätte sind immer frei zugänglich. Letztere wurde von Monika Müller-Rieger gestaltet und am Jahrestag des Anschlags im September 2020 eingeweiht. Die 234 Figuren stehen für die Anzahl der Opfer und machen das Unbegreifliche zumindest räumlich fassbarer. Verbunden mit der auch digital abrufbaren Information auf den einzelnen Stelen für mich eine gelungene Art des Erinnerns!  

Noch fragen?

Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an:

Grit Ranft

Offizielle Gästeführerin der Landeshauptstadt München
und der KZ-Gedenkstätte Dachau

Telefon

+49 151 5254 1981

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