Advent, Advent …
Ein Spaziergang durchs weihnachtliche München
Impressionen
Beschreibung:
Unsere weihnachtlich geschmückte Innenstadt ist in der Adventszeit immer einen Besuch wert! Denn die festlich beleuchtete Stadt lädt gerade dann zum Bummeln ein, auch gerne abseits der sonst gut besuchten Fußgängerzonen. Gemeinsam stimmen wir uns ein auf diese besondere Zeit, indem wir an stimmungsvollen Ecken typisch Münchnerisches erfahren.
Und auch der Ursprung von liebgewonnenen Vorweihnachtstraditionen steht auf dem Programm, denn oft denkt man in all der Hektik gar nicht mehr darüber nach, was eigentlich hinter dem Plätzchenbacken, den Barbarazweigen oder den vier Kerzen auf dem Adventskranz steckt.
Gemeinsam nehmen wir uns Zeit, um Licht ins Dunkel dieser Jahreszeit zu bringen!
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Obwohl der Christbaum jedes Jahr ganz prominent den Marienplatz vor dem Rathaus schmückt, so ist dieses weihnachtliche Gewächs streng genommen noch gar nicht so lange hier geduldet. Da brauchte es schon eine protestantische Königin, die sich Anfang des 19. Jahrhunderts ihre liebgewonnene Tradition nicht mehr hat nehmen lassen! Doch wenn man genau und weit genug zurückschaut, dann findet man in uralten Zeiten auch den gemeinsamen Nenner zwischen dem in Bayern verbreiteten „Paradeiserl“ und dem heute für jeden ganz selbstverständlichen Weihnachtsbaum. Übrigens, vor gut 200 Jahren war man hier in Bayern auch noch streng dem Heiligen Nikolaus verpflichtet, der seither eine recht friedliche Koexistenz mit dem damals noch sehr befremdlichen Christkind führt – auch in unserer Stadt.
Andere Heilige müssen bemüht werden um zu verstehen, wann eigentlich die Adventszeit genau beginnt und warum das Tanzen sowie das Schlemmen früher in den Wochen vor Weihnachten streng verboten waren – außer man fand einen trickreichen Ausweg! Auch die „Platzerl“ spielen auf unserer Runde eine große Rolle, mussten sie doch früher auch in anderen Regionen als Plätzchen, Lebkuchen oder Spekulatius als Christbaumschmuck herhalten. Natürlich immer gut gewürzt. Denn dass die typischen Weihnachtsgewürze nicht nur mit den Geschmacksnerven zu tun hatten, ist heute auch mancherorts in Vergessenheit geraten.
Schon etwas gruseliger geht es zu, wenn wir über die düsteren Losnächte reden, die in der dunklen Jahreszeit über das Schicksal der Erdenmenschen bestimmen – da bleibt einem ja nichts anderes übrig, als die finsteren Geister des Winters zu vertreiben. Oder eben Licht ins Dunkel zu bringen! Schon deshalb ist die Kerze ein ganz wichtiges Thema auf unserem Spaziergang, denn sie war nicht nur für den Lebzelter, sondern auch für die Heilige Lucia und die berühmten Engelämter von entscheidender Bedeutung. Und wenn wir dann an einer der in der Stadt aufgebauten Krippen noch klären, was eigentlich ein Fatschnkindl ist, spätestens dann sind Sie perfekt auf den Heiligen Abend vorbereitet.
Ich freue mich schon auf diese ganz besondere Führung!
Auf einen Blick:

Das Wichtigste in Kürze:
Treffpunkt:
wie immer gerne an Ihrem Hotel oder nach Ihren ganz persönlichen Wünschen;
besonders gut als Einstieg eignet sich natürlich der Marienplatz (S-Bahn und U3/U6)
Dauer:
als 2 oder 3-stündige Tour buchbar
Wegstrecke:
ca. 2 km
Gruppengröße:
max. 25 Personen
Maßgeschneidert:
Sie möchten auf dem Christkindlmakrt gerne eine Kleinigkeit essen? Dann schauen Sie doch mal bei meiner Christkindlmarkt-Probiertour vorbei!
Mitglied des Münchner Gästeführer Verein e.V.
Mitglied der TIM Tourismus Initiative München
„War hatten im Rahmen unserer Team-Weihnachtsfeier eine Tour bei Grit Ranft gebucht. Von Anfang an waren wir total gefesselt von den Geschichten und den lustigen Facts über München. Die Tour „München für Münchner“ wurde noch mit ein paar Weihnachtsspecials ausgeschmückt, so haben wir noch ein paar Stände am Weihnachtsmarkt besucht, die Isarkieselkrippe gesehen und viele spannende Informationen zur Entstehung der bayerischen (katholischen?) Weihnachtsbräuche erfahren. Grit hat die 2 stündige Tour sehr sympathisch, lustig und kurzweilig gemacht. Das Wetter hat auch noch mitgespielt, so hatten wir nicht nur einen schönen kurzen Rundweg durch die Stadt und die Innenhöfe, sondern auch noch ein schöne Finale am Viktualienmarkt. Die nächste Tour bei Grit ist schon in Planung!“
Marlene Eder, IHK München, Dezember 2025
Meine Tipps für vor und nach unserer Tour:
Das vorweihnachtliche München bietet auch außerhalb der Innenstadt abwechslungsreiche Angebote, um den perfekten Adventstag zu verbringen. Sicherlich locken die glitzernden Auslagen der Innenstadt in den „Fünf Höfen“, der „Hofstatt“ oder sogar der Maximilianstraße zum Christmas-Shopping.
Doch wenn das Budget verpulvert ist, dann kann man einen kostengünstigen Spaziergang durch den hoffentlich verschneiten Englischen Garten machen, bis man am Chinesischen Turm auf einen weiteren Christkindlmarkt trifft.
Oder man wechselt auf die andere Isarseite, wo in Haidhausen am Weißenburger Platz einer der für mich schönsten Märkte Münchens wartet. Und wenn man ganz viel Glück hat, dann ist sogar der Nymphenburger Schlosskanal schon zugefroren und man kann zwischen Eisstockschießern und Pirouettendrehern auf dem Eis Richtung Schloss spazieren.
Häufig gestellte Fragen:
Könnte man auch eine weihnachtliche Führung außerhalb der Innenstadt machen?
Kann man auf dieser Tour auch von den vielen weihnachtlichen Leckereien probieren?
Ich würde diese Führung gerne für meine Mitarbeiter als Weihnachts-Event buchen. Macht das Sinn?
Noch fragen?
Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an:
Grit Ranft
und der KZ-Gedenkstätte Dachau
Telefon
Tour anfragen:
Bewertung

„Wir haben im Rahmen eines Firmenevents eine sehr schöne und individuelle Führung über den Christkindlmarkt in München bekommen. Gerade die freundschaftliche Beziehung zu den Standbetreibern hat sehr gute Einblicke in deren tägliche Arbeit ermöglicht und wir wurden nebenbei natürlich auch überdurchschnittlich gut verköstigt. Grit hat übrigens auf jede Frage ein überaus fundierte Antwort ;-)“
