Von Dörfern, Dackeln und Dächern
Der Münchner Olympiapark
Impressionen
Beschreibung:
Eigentlich weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll! Die olympischen Spielstätten mit ihrer sagenhaften Zeltdachkonstruktion, das ehemalige olympische Dorf, der Olympiaturm, und das alles in direkter Nachbarschaft zum markanten BMW-Vierzylinderbau und der BMW-Erlebniswelt! Kein Wunder, dass es sich hier im Olympiapark wie nirgendwo sonst in München von den sportlichen Erfolgen eines Mark Spitz, der jungen Ulrike Mayfarth oder der Fußballnationalmannschaft erzählen lässt.
Erleben Sie die Spiele von 1972 in all ihren Facetten, sportlich wie architektonisch, bunt wie nachhaltig, heiter wie tragisch, und entdecken Sie, warum die Münchner diese Anlage auch heute noch lieben und sie zu einer der meistgenutzten olympischen Spielstätten machen.
Kommen Sie mit auf diesen beeindruckenden Spaziergang! Und wer weiß, vielleicht läuft uns ja sogar noch der Maskottchen-Dackel in seinem bunten Ringel-Look über den Weg?
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Kaum einer glaubte an einen Erfolg, als München Mitte der 1960ger Jahre die Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 1972 einreichte, als ehemalige „Hauptstadt der Bewegung“ rechnete man sich kaum Chancen aus. Und als im April 1966 die Sensation perfekt war, ergriff München die Gelegenheit, sich weltoffen, aufgeschlossen und modern zu präsentieren. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte man das „Oberwiesenfeld“, einen ehemaligen Flugplatz, in eines der spektakulärsten Olympiaareale aller Zeiten!
Wandern Sie mit mir auf den Spuren dieser Idee, die auch heute noch, gnau ein halbes Jahrhundert später, überall vor Ort spürbar ist: Im Olympischen Dorf, durch sein ausgeklügeltes Verkehrskonzept eine Oase der Ruhe, von Anwohnern und Studenten gleichermaßen geschätzt. Entdecken Sie die unterschiedlichsten Perspektiven auf diesen besonderen Stadtteil, zwischen den terrassenartig angeordneten Appartementblocks, wo früher die männlichen Athleten untergebracht waren, oder inmitten der liebevoll bemalten Bungalows der früheren Athletinnen, die heute als Studentenwohnungen genutzt werden. Oder auf den verschlungenen Wegen im Olympiapark, der durch die unterschiedlichsten Spielstätten besticht.
Verantwortlich für dieses Gesamtkonzept zeichneten damals die Architekten um Günther Behnisch und den Ingenieur Frey Otto. Ihnen gelang mit der Konstruktion des transparenten und zeltartigen Olympiadaches eine architektonische Meisterleistung, die noch heute nicht nur durch Einzigartigkeit, sondern ganz einfach durch Schönheit besticht. In Kombination mit dem neuartigen und lebhaften Farbkonzept des Gestalters Otl Aicher präsentiert sich das Areal nach wie vor als Symbol für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Nicht zu vergessen, die behutsame Landschaftsgestaltung durch Wasser, Wiesen und Wege – am besten zu bewundern von ganz oben! Also, entweder rauf mit dem Aufzug auf den Olympiaturm oder vielleicht sogar ein Aufstieg per pedes auf den Olympiaberg, einen ehemaligen Schutthügel der Stadt, der perfekt ins Gelände integriert wurde und heute mit seinem Biergarten lockt.
Doch sollten wir nicht vergessen, auch an die Opfer des Olympiaattentates durch die Terroristen des „Schwarzer September“ zu denken. Unterschiedliche Gedenkstätten im Olympiapark laden zum Erinnern an die Ereignisse um das Team der israelischen Olympiateilnehmer ein. Erst vor kurzem wurde ein neuer Gedenkpavillon eröffnet, der durch seine minutiöse Aufarbeitung der Geschehnisse nicht nur das Ende der Utopie eines Völkerfestes ohne Gewalt beleuchtet, sondern auch das Versagen der Bundesrepublik im Umgang mit den palästinensischen Geiselnehmern beschreibt.
Kommen Sie mit auf diesen beeindruckenden Spaziergang! Und wer weiß, vielleicht läuft uns ja sogar noch der Maskottchen-Dackel in seinem bunten Ringel-Look über den Weg?
Auf einen Blick:

Verstehen Sie, wie und warum diese Anlage so geplant wurde, während wir zwischen U-Bahn-Station, Connollystraße, ehemaligen Frauendorf der Athletinnen, olympischen Spielstätten sowie dem Olympiaturm umherspazieren.
Verstehen Sie, wie und warum diese Anlage so geplant wurde, während wir zwischen U-Bahn-Station, Connollystraße, ehemaligen Frauendorf der Athletinnen, olympischen Spielstätten sowie dem Olympiaturm umherspazieren.
Das Wichtigste in Kürze:
Dauer:
als 2- oder 3-stündige Tour buchbar
Wegstrecke:
ca. 2-3 km
Maßgeschneidert:
Ganz nach Ihren Wünschen kann der Focus der Tour auf die Spielstädten oder das Olympische Dorf mit all den tragischen Ereignissen rund ums Olympiaattentat gelegt werden
Mitglied des Münchner Gästeführer Verein e.V.
Mitglied der TIM Tourismus Initiative München
„Liebe Grit,
herzlichen Dank für die wunderbare Tour durchs olympische Dorf und den Olympiapark. Unsere ganze Gruppe war sehr begeistert von Deinem profunden Wissen, den interessanten Anekdoten und Deiner sympathischen Art, mit der Du uns diesen schönen Stadtteil näher gebracht hast.
Ich bin mir sicher wir sehen uns bald wieder.“
Alexandra Dusel aus München, anlässlich einer Geburtstagsfeier, Mai 2025
Meine Tipps für vor und nach unserer Tour:
Eigentlich können Sie Ihren perfekten Tag komplett auf dem spannenden Gelände des Olympiaparks verbringen. Man könnte zum Beispiel die Perspektive wechseln, indem man auf den Olympiaturm fährt (voraussichtlich in 2026 noch wegen Renovierungsarbeiten geschlossen) oder sich mit dem Skylift in die Höhe bringen lässt. Wer nach unserem Freilufterlebnis lieber Lust auf etwas Technik hat, sollte sich die BMW-Erlebniswelt nicht entgehen lassen! Oder im BMW-Museum nostalgische Modelle des Autobauers bestaunen. Sollte aber doch der Hunger zuschlagen, dann bietet sich eine leckere Brotzeit im Biergarten auf dem Olympiaberg an, wo man mit einem fantastischen Blick über die Stadt für den steilen Aufstieg belohnt wird. Und wer weiß, vielleicht wehen ja die Klänge eines Open-Air-Konzertes aus dem Olympiastadion herüber? Wer mit Kindern unterwegs ist, freut sich vielleicht auch über einen Besuch im Sea Life München, das seine großartigen Aquarien auch auf dem Olympiagelände untergebracht hat. Ein Besuch des Geländes bietet sich aber auch nach einem anstrengenden Tag in der Münchner Innenstadt an. Hier kann man einen lauen Sommerabend nicht besser ausklingen lassen!
Häufig gestellte Fragen:
Besuchen wir auf diesem Rundgang auch den Ort des Attentates in der Connollystraße 31?
Beinhaltet die Führung eine Auffahrt auf den Olympiaturm?
Leider ist der Olympiaturm etwas in die Jahre gekommen und deshalb im Moment wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Aber sobald die Auffahrt wieder möglich ist, können wir dieses Erlebnis mit in unsere Tour integrieren. Vielleicht haben wir ja Glück und können bis zum schneebedeckten Alpenpanorama schauen? Aber alleine der Blick über das Olympiagelände ist die kurze Aufzugsfahrt allemal wert. Und oben kann man im Restaurant 181 gediegen eine Kleinigkeit essen oder das Münchner Rockmuseum besuchen.
Finden heute überhaupt noch Sportveranstaltungen auf dem Olympiagelände statt?
Ja, denn auch wenn der Fußball vor einigen Jahren in die Allianz-Arena umgezogen ist, wird das Areal weiterhin sportlich genutzt. Laufbegeisterte träumen gerne vom Zieleinlauf beim München Marathon, waghalsige Boarder und BMX-Fahrer vom Munich Mash. Außerdem waren die European Championships 2022 ein riesiger Erfolg, als zum 50. Geburtstags die Leichtathletik wieder ins Stadion zurückkehrte.
Noch fragen?
Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an:
Grit Ranft
und der KZ-Gedenkstätte Dachau
Telefon
Tour anfragen:
Bewertung

„Wir denken immer wieder gerne an den Rundgang mit Dir durch den Olympiapark… hab‘ ganz herzlichen Dank! Das war wirklich eine Bereicherung für uns und unsere Konfirmations-Gäste. Deine Begeisterung hat uns alle begeistert!“
Familie Adler aus München, anlässlich einer Familienfeier im September 2021
