Neuhausen –
Lieblingsort mit Gegensätzen
Impressionen
Beschreibung:
Neuhausen ist einer der lebenswertesten Münchner Stadtteile, dessen Herz sicherlich direkt am Rotkreuzplatz schlägt. Vielleicht fällt Ihnen zuerst die abwechslungsreiche Kneipenszene und Restaurantkultur ein, aber hier gibt es noch mehr zu erleben!
Während eines Spaziergangs durch die malerischen Seitenstraßen erleben wir einige Überraschungen: denkmalgeschützte Genossenschaftsbauten, romantische Friedhofsatmosphäre im Kleinformat und prächtige Jugendstilfassaden setzen hier unterschiedlichste städtebauliche Akzente.
Natürlich darf auch die erst im Jahre 2000 geweihte neue Herz-Jesu-Kirche der Architekten Allmann – Sattler – Wappner auf unserem Rundgang nicht fehlen. Waren schon die beiden Vorgängerkirchen architektonisch durchaus einfallsreich, findet man hier ein teilweise umstrittenes aber absolut sehenswertes Glanzstück zeitgenössischen Kirchenbaus – und das größte Kirchenportal der Welt.
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Vom Dorfweiher zum „Stachus von Neuhausen“ – was für ein Aufstieg für den heutigen Rotkreuzplatz! Dieser strotze bis zur Kriegszerstörung nur so vor prachtvolle Architektur. Nicht das Schwesternhochhaus des Rotkreuzklinikums, sondern der beeindruckende Turm der Winthir-Apotheke bestimmte die Silhouette dieses Viertels. Trotzdem werden wir es gemeinsam schaffen, uns in die „gute alte Zeit“ um 1900 zurückzuversetzen, als man sich im „Jagdschlössl“ zünftig zum Karteln, zum Singen oder zum „Stenotypieren“ traf. Auch heute noch ist die Gaststätte äußerst beliebt, obwohl sie als Nachkriegs-Provisorium wie aus der Zeit gefallen scheint.
Auf unserem Spaziergang durch die Höfe der alten Genossenschaftsbauten stellen wir uns vor, wie die ersten Industriearbeiter hier hausten – heute ist diese Idylle bedroht, auch das wird Thema auf unserem Rundgang sein. Denn schließlich prägen die unterschiedlichsten genossenschaftlichen Wohnungsanlagen das Bild im Süden des Stadtteils und tragen dazu bei, die für Neuhausen so charakteristische und auch charmante Mischung in der Einwohnerschaft zu erhalten.
Beim ehemaligen Dorf-Gasthof erfahren wir schließlich, wer dieser sagenumwobene Selige Winthir war, der für so viele Neuhauser Institutionen mit seinem Namen herhalten musste. Falls es die Öffnungszeiten erlauben, besuchen wir auch den Winthir-Friedhof, zweit-kleinster Begräbnisplatz Münchens und für mich einer der idyllischsten Orte unserer Großstadt. Kein Wunder, dass man hier viel über die High Society der letzten Jahrhunderte erfahren kann, Oscar von Miller, Anton Bustelli, Sigi Sommer und sogar über den neureichen Millionenbauer von Neuausen.
Anschließend werden Sie aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen! Denn hier in den liebevoll angelegten Seitenstraßen konnten sich die damals sehr progressiven Architekten des Jugendstils austoben – zum Glück! Ich bin schon gespannt, welche Details Ihnen am besten gefallen werden!
Auf einen Blick:

Spazieren Sie mit uns einmal um den Rot-Kreuz-Platz herum und lernen Sie ihn und seine spannende Geschichte aus der Perspektive seiner Seitenstraßen kennen.
Erfahren Sie, warum nicht jeder auf dem vielleicht malerischsten Friedhof Münchens begraben sein darf und was es mit dem sagenumwobenen Heiligen Winthir auf sich hat.
Das Wichtigste in Kürze:
Treffpunkt:
gerne am Rotkreuzplatz (U1), aber ich hole Sie auch gerne an Ihrm Büro oder sonstwo in Neuhausen ab
Dauer:
als 2 oder 3-stündige Tour buchbar
Wegstrecke:
es gibt hier unterschiedliche Möglichkeiten und von 2 bis 3 km ist alles möglich
Gruppengröße:
max. 25 Personen
Maßgeschneidert:
worauf freuen Sie sich besonders? Lassen Sie es mich gerne wissen und wir machen die Führung zu Ihrem ganz persönlichen Erlebnis!
Mitglied des Münchner Gästeführer Verein e.V.
Mitglied der TIM Tourismus Initiative München
„Da ich beruflich in der Seniorenbetreuung tätig bin, habe ich mit meinen Gruppen schon viele großartige Führungen bei Grit Ranft erlebt. Die Neuhausen-Tour hat uns ganz besonders begeistert. Viele von uns sind in München geboren und lieben unsere Stadt. Durch Grit Ranft haben wir in Neuhausen vieles entdeckt, was wir noch gar nicht kannten. Es war eine sehr kompetente, informative und auch humorige Führung. Infos und Fakten hat sie witzig verpackt, genau die richtige Mischung. Ich bin beeindruckt mit welchem Wissen und welcher Professionalität Grit Ranft Ihre Aufgabe erfüllt.
Sehr kurzweilig und absolut zu empfehlen!!“
Sigrid Bohr-Stieren, stellvertretende Leitung Senioren-Pavillon der Diakonie Hasenbergerl, München
Meine Tipps für vor und nach unserer Tour:
Entweder Kuchen auf der malerischen Terrasse im Café Ruffini, Pasta im legendären Ristorante Romans oder Vespern im Biergarten Taxisgarten!
Vielleicht sogar nur ein schneller Kaffee im Chinque Panini Kiosk, der in einem alten Tram-Wartehäusl eingerichtet wurde? Hier lässt sich übrigens auch eines der Kunstwerke bestaunen, die der berühmte Streetartist Invader vor einigen Jahren in München hinterlassen hat.
Oder ein Eis auf die Hand im legendären Sarcletti? – egal, Hauptsache gestärkt für einen Spaziergang zum nahegelegenen Schloss Nymphenburg, falls man nicht schon vorher in einem der kleinen individuellen Läden rund um den Rot-Kreuz-Platz hängengeblieben ist.
Häufig gestellte Fragen:
Führt diese Tour auch an der Nibelungensiedlung und dem Künstlerhof vorbei?
Spielt die Zeit des Nationalsozialismus auf diesem Rundgang auch eine Rolle?
Kann man während der Tour auch eine Kleinigkeit essen?
Selbstverständlich! Zwar wird es mir eher nicht gelingen, eine barocke Festtafel mit Feuerwerk für Sie zu organisieren. Dennoch kann ich gerne einen Tisch reservieren, der Ihnen ermöglicht, sich zwischendurch von der opulenten Prachtentfaltung zu erholen. Oder wir laden unsere Batterien mit einer kleinen süßen Verführung aus Schokolade wieder auf – ganz nach Ihren Wünschen!
Noch fragen?
Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an:
Grit Ranft
und der KZ-Gedenkstätte Dachau
